Veranstaltungen

Vorstand

1. Vorsitzende
Christine klein
Dr. med. Christine Schüler MD
Allgemeinmedizin, Selbständig
 
Prof. h.c. der Medizin, Internationale Akademische Union, St. Petersburg 8. Juli 2005,
Master of Science, Animal Science, Ashbourne University, London 25. Januar 2006,
Landesärztin des DRK Hamburg von 2005 bis 2011,
1. Vorsitzende des DRK Kreisverbandes Hamburg Altona und Mitte e.V. seit 2011
Stellvertretende Staffelleitung der Rettungshundestaffel Hamburg Altona und Mitte e.V. bis 2013,
Ausbilderin und Prüferin der Sparte Mantrailing und Eignungstest im DRK,
Ausbilderin und Prüferin der GBMA e.V. von 2005 bis 2015
 
Mit Jagdhunden groß geworden, habe ich von klein auf den Umgang mit Arbeitshunden gelernt. Im Laufe meines Lebens habe ich 2 kleine Münsterländer und zwei Deutsche Wachtel durch die jeweiligen VGP`s, Bringtreue und Schweißprüfung geführt.
Mein erster Rettungshund war ein Ridgeback. Sie hat mir sehr schnell beigebracht, dass man sich nicht die Arbeit für den Hund sondern den Hund für die jeweilige Arbeit aussuchen sollte. Nach zwei Jahren Versuch der Flächenausbildung wurde Dixie Jagd-, Hof- und Therapiehund in meiner Praxis. Sie brillierte in allen drei Aufgaben und war fortan ein glücklicher Hund. Dann kam mein erster Mantrailer. Tilly war von 2007 bis 2010 der erste und einzige geprüfte Mantrailer für den Großraum Hamburg. Zusammen mit Max, der 2010 zu mir kam, sind wir bis 2012 in ca. 300 Einsätze gegangen. Leider ist Max im Sommer 2012 verstorben und Tilly auf Grund einer Erkrankung in Pension. Unser Nachwuchshund versucht in die sehr großen Fußstapfen hinein zu wachsen.
Mein besonderer Dank gilt Tom Middlemas, der mir den „ natural way of training“ unter Nutzung der Anlagen des Hundes und des „Leaderships“, näher- und beigebracht hat.



2. Vorsitzende

Mia klein
Miriam Warwas
 

Seit 1990 freiberufliche Kommunikationsdesignerin und Illustratorin
Seit 2010 aktives Mitglied der Facheinheit RHOT (Rettungshunde/Ortungstechnik) in der freiwilligen Feuerwehr Lemwerder
Seit 2012 zuständig für den Bereich Mantrailing in der FF Lemwerder

Als vor 17 Jahren nach langer Pause wieder ein Hund bei mir einzog, begann sich auch mein beruflicher Interessens-Schwerpunkt allmählich zu verlagern. Erste Hundeschulen erkannten die Vorteile eines professionell gestalteten Programms oder einer Website. Darüber hinaus bin ich seit vielen Jahren für die Öffentlichkeitsarbeit einer großen Institution im Hundetraining zuständig. Einen Ausgleich für den Büroalltag habe ich mir geschaffen, indem ich zusätzlich Hundewanderungen leite und organisiere. Dass ich irgendwann über das Mantrailing „stolperte“, war Programm. Wie so viele begann ich mit viel Elan im Beschäftigungsbereich zu trailen bis ich 2010 die RHOT kennenlernte. Trailen ist für mich Leidenschaft und kreative Herausforderung! Es vereint die Arbeit mit dem Hund und das Wissen von Möglichkeiten und Grenzen. Es gibt kaum ein Thema, durch das ich so viel gelernt habe und in Zukunft lernen werde - auch von meinen Fehlern.
Zur Zeit leben in unserer Familie vier Hunde. Im Mantrailing führe ich die Dalmatiner-Schäferhund-Mixhündin „Smille“. Mit „Karo“, einem altdeutschen Hütehund, habe ich die Geruchsdifferenzierung nach Tom Middlemas kennen und schätzen gelernt.



Schriftführer
Leif klein
Leif Kuse
 
Jurist, selbständiger Unternehmensberater Pharma, klinische Studien
Mantrailing Trainer „work-for-dogs“
Eventleitung „Scent Summit“

Über die Rettungshundearbeit bin ich zum Mantrailing gekommen. Ich traile mit meinem Bloodhound und wenn ich darf mit unserem Viszla und unserem Lagotto Romagnolo.
Mich interessiert es vor allem, möglichst viele unterschiedliche Ausbildungsweisen im Mantrailing kennen zu lernen und sie als gleichwertige Sichtweisen auf die Nasenleistung des Hundes und als effektive Arbeitsgrundlagen mit dem Hund zu erkennen. Ich habe bisher nur wenige unsinnige Trainingsweisen kennen gelernt. Meistens werden sinnvolle Arbeitsmethoden nur verfälscht wieder gegeben oder im falschen Kontext angewendet. Mit meiner Arbeit versuche ich Brücken zu schlagen, möglichst im Training meine Komfortecke zu verlassen und neue Trainingsweisen zu evaluieren. Je länger ich traile, desto mehr Kapitel sehe ich, die ich im Mantrailing noch nicht gelesen habe. Ich freue mich über jeden Trail, den ich im Training nicht lösen kann. Sehr zum Leidwesen meines Egos. Sehr zum Vorteil meiner Frustrationstolleranz.



Beisitzer
Bernhard klein
Bernhard Meyerhofer

Polizeibeamter
 
1978 - 1981 Ausbildung im mittleren Polizeivollzugsdienst bei der Bayer. Bereitschaftspolizei
1981 - 1986 Einzeldienst beim PP München in Schwabing
1986 - 1997 Einzeldienst beim PP Oberpfalz als Inspektionsbeamter
1997 - 2006 Polizeidiensthundeführer PP Oberpfalz mit Schutz- und Sprengstoffspürhund
Ab 2004 zusätzlich im Ausbildungsprojekt des Bayer. Innenministeriums für Mantrailing im Diensthundewesen
Seit 2009 Ausbilder und Prüfer für Personensuchhunde der Bayer. Polizei
 
In meinen ersten „Lehrlingszeiten“ bei der Polizei in München hatte ich die Ehre, oft mit Diensthundeführern im Nachtdienst mitfahren zu dürfen. Dies prägte meinen Wunsch, irgendwann einmal selbst Diensthundeführer zu werden. Nach langen Jahren wurde dieser Wunsch dann endlich Wirklichkeit und ich bekam Cassan, einen einjährigen Dt. Schäferhund, für die Ausbildung zum Schutz- und Sprengstoffspürhund zur Verfügung gestellt.
Im Jahr 2003 hatte ich den ersten Kontakt zum Mantrailen durch Ursel, einer Rettungshundeführerin aus Stuttgart-Nürtingen. Nach einem ersten Seminar dort und einem weiteren bei Ursula Massen war ich infiziert und gehe meiner Leidenschaft seitdem auch beruflich nach.
Seit 2005 betreibe ich nebenberuflich die „Trailschule Regensburg“, in der ich auch sehr viele neue Erfahrungen aus den Seminaren mit Tom Middlemas einfließen lasse. Er hat mich einfach in seinen Bann gezogen. Und mit „April“, einer seiner Welpen, hat er mich vor die Aufgabe gestellt, ihm in ihrer Ausbildung gerecht zu werden. Aber ich glaube an das junge Mädchen: „TRUST YOUR DOG“
 



Beisitzer

Dieter Hasse

Soldat
 
1978 bis 1982 Ausbildung zum Elektroanlageninstallateur
1982 bis 1983 Elektroanlageninstallateur bei Stinnes Haustechnik
1983 bis 2014 Soldat
1999 bis heute DRK Kreisverband Lüneburg als Rettungshundeführer und Ausbilder
 
Als ich mir 1999 den Wunsch auf einen Hund erfüllte, musste ich ganz schnell feststellen, dass nur spazieren gehen einen Weimaraner nicht auslastet. Da kam die Aufstellung einer Rettungsstaffel in Lüneburg gerade recht. Die Flächensuche forderte uns reichlich, machte aber auch viel Spaß. Aber irgendwann muss man sich ja mal nach einem neuen Hund umschauen. Bei vielen Einsätzen fiel mir auf, dass es toll wäre, wenn den Rettungskräften zumindest eine Richtung vorgegeben werden könnte. So wurde  der Nachfolger für meinen Flächensuchhund ein Trailer. Im Rahmen der Ausbildung, bei Lehrgängen mit Tom Middlemas und in Einsätzen leckte ich immer mehr Blut, die Zusammenhänge von Geruch, Witterung und Riechleistung von Hunden zu verstehen. Wir wurden jetzt als Team in zwei Prüfungen beim DRK und einer polizeilichen Sichtung bestätigt. Der Drang nach mehr Wissen über die Zusammenhänge bei der Arbeit hat sich aber nicht geschmälert, so dass ich mich auf die Arbeit in der ARGE freue.